Comic - Drama
Zur Sonne
Zur SonneComic - Drama | mit: Katja Klengel, Matthias Lehmann, Nina Hoffmann, Sascha HerrmannBewertung:★★★★★ Wenn ich über den Comic „Zur Sonne“ schreibe, dann treffe ich auf das Kreativteam Katja Klengel, Matthias Lehmann, Nina Hoffmann, Sascha Herrmann. Wobei mir lediglich Matthias Lehmann wegen seinem Reprodukt-Debüt "Parallel" ein bekannter Name ist. Aber ich stehe auf Kneipen, Debüts und Geschichten über Cops, die versuchen Betrunkenen Informationen zu entnehmen. Das alles hört sich nach viel Drama an, Gescheiterte Existenzen und Geschichten hinter der Geschichte. Ob der Comic das alles servieren kann, erzähle ich euch ein Stück weiter unten. Handlung Seit Ewigkeiten schon spricht Frank davon, seine Kneipe an den berühmten Nagel zu hängen. Alt genug ist er ja. Aber der schönste Platz ist und bleibt der an der Theke – viele seiner Gäste sind ihm über die Jahre zu Freundinnen und Freunden, mehr noch: zur Familie geworden. Eine Familie, die ihm bei Bier und Schnaps ihr Herz ausschüttet und auf Franks Fürspruch bauen kann. Ein kaputter Kühlschrank und ein Anruf seiner Tochter bringen Franks "Familienleben" eines Abends jedoch reichlich durcheinander…BewertungDas Comic „Zur Sonne“ schildert uns eine alltägliche Situation. Zugegeben es ist ein Drama, ein Familienschiksal. Ein Vater kümmert sich mehr um seine Bar, als um seine Familie. Die Kneipe ist sein Anker, sein Leben und seine Bekanntschaften sind seine zahlenden Kunden. Die trinken gerne und lassen ebenfalls ihre Probleme am Holztresen. Ein Sammelsurium von gescheiterten Personen. Es ist verrucht, es ist traurig. Doch kommt dieser Status dem von so vielen Menschen gleich. Diese Personen sitzen zwar nicht unbedingt an einer Bar oder leiteten diese als Geschäftsführer, doch sie sind einsam, haben im Leben nicht das erreicht, was sie erreicht haben wollen oder gehören zu den Abgeschobenen. Es ist schlimm, es ist aber auch sehr simple. All das kennen wir Leser nur zu gut. Dieser Stoff wurde uns in schon so vielen Versionen präsentiert, dass er schon zu einer obligatorischen Story geworden ist. Etwas Banales ist zu etwas Banalen geworden.
Obwohl die Geschichte nicht spurlos an einem vorbei geht, weil der Leser doch gewisse Sympathiepunkte entwickelt, ist das Comic reine Durchschnittskost. Die Zeichnungen hingegen können sich sehen lassen. Sie treffen den Geist der Handlung. Sie sind in einem schönen in den Farben Schwarz und Weiß gehalten. Fazit „Zur Sonne“ hat durch seinen Klapptext mein Interesse geweckt. Ich mag solche Dramen, doch beim Lesen kehrte schnell Ernüchterung ein, denn wirklich vom Hocker gerissen hat mich die Geschichte nicht.
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Obwohl die Geschichte nicht spurlos an einem vorbei geht, weil der Leser doch gewisse Sympathiepunkte entwickelt, ist das Comic reine Durchschnittskost. Die Zeichnungen hingegen können sich sehen lassen. Sie treffen den Geist der Handlung. Sie sind in einem schönen in den Farben Schwarz und Weiß gehalten. Fazit „Zur Sonne“ hat durch seinen Klapptext mein Interesse geweckt. Ich mag solche Dramen, doch beim Lesen kehrte schnell Ernüchterung ein, denn wirklich vom Hocker gerissen hat mich die Geschichte nicht.